Kirill Petrenko dirigiert Johannes Brahms Tragische Ouvertüre und Erste Symphonie auf CD

Verfügbare Varianten

Für seine Interpretation der Symphonien von Johannes Brahms begibt sich Kirill Petrenko zurück zu deren Wurzeln – und zu seinen eigenen: nach Meiningen. Hier führte zunächst Hans von Bülow Brahms’ Werke auf, bevor ihm 1886 Fritz Steinbach im Amt des Hofkapellmeisters nachfolgte. Dank Brahms’ regelmäßiger Besuche in Meiningen entwickelte Steinbach in seiner 17-jährigen Wirkungszeit am Hof eine außerordentliche Vertrautheit mit seiner Musik – und hielt die Wünsche des Komponisten als Aufführungshinweise akribisch in den Partituren fest.

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Rund ein Jahrhundert später übernahm Kirill Petrenko als Generalmusikdirektor die musikalische Leitung am Meininger Theater. Die Werke von Johannes Brahms bilden daher einen Schwerpunkt in seinem Repertoire. Steinbachs Aufzeichnungen sind für ihn von unschätzbarem Wert, da sie unmittelbar Einblick in die interpretatorische Ästhetik des Komponisten geben. Insbesondere die sehr variable Tempogestaltung prägt Kirill Petrenkos Lesart der Ersten Symphonie, die der Chefdirigent mit den Berliner Philharmonikern zur Saisoneröffnung 2025/26 präsentierte.

Gepaart wird die Symphonie, um die Brahms im langen Schatten Beethovens fast ein Vierteljahrhundert rang, hier mit der
Tragischen Ouvertüre. Im Booklet der Edition geben Maren Goltz und Peter Gülke in Essays tiefgreifende Einblicke in den Schaffensprozess der Symphonie und die Meininger Brahms-Tradition.

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Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko
Dirigent

Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

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